Kommentar: Benno Ohnesorg im Tod umgeben von STASI-Mördern und Spionen!

Als der Todesschuss von Kurras abgefeuert wurde, standen zumindest zwei weitere Stasi-Knechte parat, den Mord propagandistisch für die SED auszuschlachten. Der Stasi-Spion Heinrich Burger schrieb für die Berliner Morgenpost und der Fotograf Jürgen Herschel dokumentierte den sterbenden Ohnesorg für das SED-kontrollierte SEW-Blatt „Die Wahrheit”. Aus dem „zufälligen” Tod eines Demonstranten schälen sich die Fakten für einen gut geplanten Mord im Auftrag der SED heraus. Die West-Journaille, unter ihnen die so genannten fortschrittlichen Stimmen, funktionierten als Handlanger der SED und des DDR-Staatssicherheitsdienstes.

Noch heute fallen Formulierungen wie »Jubel-Perser« (Bettina Röhl), insbesondere aus den Reihen der 68er und Nachfolgesympathisanten. Folgen wir dieser diffamierenden Bezeichnung, scheint es doch nur logisch zu sein, auch von »Jubel-DDRlern« zu sprechen. Es wird wohl keine einzige Demonstration oder Parade der Staatsmacht der DDR gegeben haben, die nicht von bestellten Jubelchören und Schlägertrupps aus den Reihen der SED, GST, FdJ, Grenztruppen, NVA, MfS, MdI und dem Wachregiment Felixs Dscherschinsky begleitet worden ist. Das Denken in »faschistischen« Ideologien scheint nicht gerade den intellektuellen Durch- und Weitblick zu fördern!

Was hilft das schöne Reden und das intellektuelle Tot-Denken; Manfred Fischer hat es gesagt und alle lachten: »Die Stasi siegte und siegte, aber die Mauer ist gefallen!«. Doch ist es so, wie es freudig belacht wurde? Der Fall der Mauer, eines Systems, der DDR, ist bis heute unverständlich. War das nur Schabowskis versehen? Eine in die Pressemappe gemogelte Meldung, die die Maueröffnung versehentlich einleitete; wohl kaum!

Noch Jahrzehnte sollte sie stehen und Deutschland teilen und die Welt vor den Kriegstreibern beschützen. Und dann, einfach so, ein paar Worte, ohne Gegenwehr, über Nacht, und das kommunistische Monster ist verschwunden. Sogar aus dem All konnte die Mauer gesehen werden!

Vielleicht ist es nicht so, wie Manfred Fischer es intonierte: Die Stasi siegte und siegte!!!, ... aber die Mauer ist gefallen! Genau! Sie ist gefallen, weil die Stasi gesiegt hat! Der „Antifaschistische Schutzwall” ist hinweggefegt worden, weil Schießbefehl und Sperranlagen den Vormarsch „ROT” behinderten!

Zur Übernahme des Westens musste der vergreiste Politschrott um Honecker herum entsorgt und die Mauer aus den Weg geräumt werden! Wie konnte das eleganter gelöst werden als durch Schabowski, der unschuldig eine Meldung verliest, die ihm zuvor in die Mappe gespielt worden war? Und dann fiel die Mauer, wie von selbst und die Stasi-Seilschaften konnten ihr Netzwerk in nur wenigen Jahren bis in die höchsten Höhen ins Kanzleramt spinnen. Die naiven und wohlfahrtsverwöhnten Überflieger in der Politik und den westlichen Geheimdiensten haben das nicht erkannt oder nicht erkennen wollen? Vielleicht waren auch sie ein Teil des Coups?

Die Mauer fiel, weil die SED mit dem Schwert der Partei in der Hand die Bresche brauchte, um die letzten Schritte der West-Okkupation durchzuführen. Deutschland im Dornröschenschlaf! Die Unterwanderung ist im vollen Gange! Die Stasi siegte, ... und nur punktuell kommen die Machenschaften der verdeckten Okkupation der DDR an den Tag. Wacht hier noch mal jemand auf, bevor in Berlin der rote Stern die vollendete Herrschaft übernimmt?

Für die Richtigkeit folgender Links übernimmt die Redaktion www.berliner-mauer.de keine Haftung. Aber die Informationen, dass die Bundeskanzlerin auch als IM tätig gewesen sein könnte, sollte unbedingt durch Akten offen oder widerlegt werden! Sonst bleiben die ins Licht gezerrten Fakten nur zu bestaunende Mosaiksteinchen der eventuellen Übernahme der Bundesrepublik durch die SED/STASI!!!

Sollte dieser IM-Sachverhalt nicht lückenlos aufgeklärt werden können, weil die deutschen Behörden Täterschutz betreiben, halte ich es für eine Selbstverständlichkeit, das Frau Merkel sofort alle öffentlichen Ämter niederlegt und sich für die Diskreditierung der Deutschen Bürger national und international entschuldigt.

Begriffserklärung

... bei Verwendung des Taschen- und Nachschlagebuchs über die Sowjetische Besatzungszone Deutschlands, Juni 1966 „Die SBZ von A-Z„

Faschismus:

Das von der SED überprüfte Lexikon in zwei Bänden (Leipzig 1956) bezeichnet den Faschismus u.a. als „Erscheinungsform des Imperialismus in der Epoche der allgemeinen Krise des Kapitalismus; ‚die offene terroristische Diktatur der reaktionärsten, am meisten Chauvinist., am meisten Imperialistischen Elemente des Finanzkapitals‘ (Dimitroff) mit dem Ziel der Erhaltung der kapitalistischen Produktionsverhältnisse ... verfolgt die Politik der Vorbereitung und Durchführung von Eroberungskriegen zur Unterjochung unabhängiger Völker”.

Formeln dieser Art werden beharrlich wiederholt.

Nationalkommunismus

In der Agitation gegen alles, was nicht Kommunismus ist, scheut die SED keine Verwirrung der Begriffe. Deshalb verbreitet sie systematisch, die westliche Demokratie sei verhüllter Faschismus, wobei sie auch die Wendung Kleriko-Faschismus gebraucht.

So behauptete schon am 16.12.1949 das Politbüro der SED, dass „die anglo-amerikanischen Okkupanten Westdeutschland in ein Schutzgebiet des Faschismus und Militarismus und in ein Zuchthaus für alle demokratischen und patriotischen Deutschen verwandeln ...”, um Westdeutschland „zum Aufmarschgebiet gegen die SU” zu machen. Indem sie sämtliche demokratischen Parteien und alle frei gewählten Regierungen, die nicht nur dem diktatorischen Faschismus, sondern auch dem Kommunismus widerstehen, als Werkzeuge oder Wegbereiter des Faschismus hinstellt, glaubt die SED ihren eigenen totalitär-antiparlamentarischen Grundzug verdecken, alle antibolschewistischen Kräfte verwirren und diffamieren zu können.

Von den gelegentlichen Bündnissen und dem guten Einvernehmen, das die SU (so z. B. 1939) mit Staaten des Faschismus herstellte, schweigt die SED, ebenso von der in der SBZ üblichen Einspannung ehemaliger Anhänger des Faschismus.

STASI-Mitarbeiter

Am 15.01.2009 besuchte die Kanzlerin Merkel das Archiv der Bundesbehörde für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Republik. Dabei begab sie bekannt, dass »nur« 1% der DDR-Bevölkerung Stasi-Spitzel waren!

Diese Aussage basiert auf folgender Erkenntnis!

Zur Zeit des Mauerfalls gab es 91.015 hauptamtliche Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit. Weitere 189.000 inoffizielle Mitarbeiter des MfS durchforsteten die sozialistische Gesellschaft nach möglichen Republikflüchtigen und sonstigen politisch nicht entmündigten Personen. Hinzu kommen 1.138 IM des Ministeriums für Nationale Verteidigung, die innerhalb der bewaffneten Organe Abtrünnige aufspüren sollten. Dazu müssen noch ca. 15.000 inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums des Innern hinzugerechnet werden, die die Bevölkerung im weitesten Sinne bespitzelten.

Für den Zeitraum 1988/89 spitzelten rund 205.000 IM des MfS/MdI/MfNV die DDR-Bevölkerung aus. Lt. BStU sind diese Zahlen in der Behördenpublizistik seit 1996 bekannt.

Veröffentlicht in: Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit, Teil 3: Statistiken, S. 19 und 216.

Die Addition der Hauptamtlichen und der Inoffiziellen des MfS ergibt rund 280.000 für 1988/89. Die Einwohnerzahl der DDR – also Säuglinge und Rentner eingeschlossen – beträgt für diesen Zeitpunkt 16.675.000. Der Anteil der Hauptamtlichen und Inoffiziellen des MfS beträgt demnach aus 1,7 Prozent.

Insoweit könnte die Angabe, es hätte zum Zeitpunkt 1988/89 zwei Prozent aktive Hauptamtliche und Inoffizielle Mitarbeiter des MfS gegeben, eine Aufrundung darstellen. Allerdings sind Säuglinge, Vorschul- oder Volksschulkinder als IM bislang nicht bekannt geworden – auch nicht für die Jahre vor 1988/89. (BStU-Pressestelle)

Rechnet man Kinder und Jugendliche aus dieser Statistik raus, also schätzungsweise 40% der Bevölkerung, bleiben 10.005.000 aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmende Bürger übrig. Das bedeutet: Ca. 3 % der Bevölkerung waren aktive Spitzel. Aber auch diese Zahl trifft noch nicht die Realität, weil in Betracht gezogen werden muss, das sehr viele Personen in leitende Positionen per Definition - ohne das darüber gesondert geredet werden musste - alles den Behörden meldeten, was nicht linientreu erschien.

Bislang veröffentlichte Analysen gehen davon aus, dass es rund 1.300 Minderjährige Spitzel (ganz überwiegend 17-, seltener 16-Jährige) gab. Richtet man sich nach den Standards empirischer Analysen in den Sozialwissenschaften, würde man sich nicht an der Einwohnerzahl der DDR-Bevölkerung orientieren, sondern als Bezugsgröße hilfsweise die Anzahl der Berufstätigen wählen. Es gab zwar eine nennenswerte Anzahl an Pensionieren unter den Hauptamtlichen und Inoffiziellen des MfS, dafür aber nur 17 Prozent weibliche IM (vgl. a. a. S. 89 f.) Berufstätige (ohne Lehrlinge) gab es 1988/90 8.594.000, wonach zum fraglichen Zeitpunkt von 3,3 Prozent auszugehen wäre.

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Tipp: 9. November '89: Das Protokoll eines historischen Versehens : [DVD-Video] [DVD] / Florian Huber [Regie] ; Marc Brasse [Regie] ; Gerhard Lauter [Interviewte/r] ; Günter Schabowski [Interviewte/r] ; Tom Brokaw [Interviewte/r] ; Benedikt Sedlmaier [Interviewte/r] ; Rita Bratfisch [Interviewte/r] ; Richard Bratfisch [Interviewte/r] ; Harald Jäger [Interviewte/r]. - Hamburg : Spiegel TV, 2009. - 1 DVD-Video (74 Min.) : Tonformat: DD 2.0 ; Bildformat: 16:9.
(Spiegel TV ; 21)  Beilage zum Magazin Der Spiegel, Nr. 45, 2009.. - INFO-Programm gemäß § 14 JuSchG. - Orig.: Deutschland, 2009

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