Skizze des „Ministeriums für Staatssicherheit″ (MfS) vom Pariser Platz mit eingetragenem Schlupftor, Podesten und Ort einer Brandlegung

 

MfS-Skizze Pariser Platz ZAIG 21705-020

MfS-Skizze zu den lokalen Begebenheiten am Brandenburger Tor: Quelle: BStU ZAIG 21705 - 020

Die Handskizze vermerkt: Ort einer Brandlegung an der Panzer-Sperrmauer, Lage westlicher Aussichts- bzw. Besucherpodeste, ein sowjetzonales Schlupftor in der Grenzmauer-75 sowie den Verlauf der Hinterlandsicherung. Das Wahrzeichen Berlins, das Brandenburger Tor, war für die sowjetzonale Öffentlichkeit nicht zugänglich. Nur im Rahmen von Staatsbesuchen in der DDR wurden handverlesene Gäste oder Gruppen auf dem Platz vor dem Brandenburger Tor bei militärischer Bewachung zugelassen.

Panzer-Sperrmauer und Plast-Verkleidung ZAIG 21705 - 019

Skizze des „Ministeriums für Staatssicherheit″ (MfS) zur Lage der Sektorengrenze und der Position der mit Plast-Verkleidung ästhetisierten Panzer-Sperrmauer. Nördlich und südlich des Brandenburger Tores ging die Panzer-Sperrmauer in die Grenzmauer-75 über. Quelle: BStU ZAIG 21705 - 019

Die westlichen Aussichts- bzw. Besucherpodeste standen - lt. MfS-Bericht - 6 Meter von der Sektorengrenze entfernt auf West-Berliner Gebiet. Vor dem Brandenburger befand sich eine Panzersperrmauer aus massiven Betonplatten. Die MfS-Führung stellte sich hier in seinen Halluzinationen hier den Aufmarsch und Angriff auf die DDR vor.

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