Straßenschild in der Todeszone im Bereich der Bernauer-/Eberswalder Straße. Foto: Unbekannt

 

Sichtblenden an der Bernauer-/Ecke Eberswalder- und Oderberger Straße

Straßenschild Bernauer Straße - Eberswalder Straße in der Todeszone und Sichtblende aus Holz im Bereich der Oderberger Straße. Foto: Sammlung Berliner-Mauer-Archiv

Blick vom Podest Bernauer Straße über den „Antifaschistischen Schutzwall″ und einer ca. 3 Meter hohen Sichtblende in die Oderberger Straße, Prenzlauer Berg (Ostberlin). Die Berliner Bevölkerung sollte sich, Ulbrichts Befehl gemäß, nicht einmal mehr sehen können. Durch mehrere meterhohe Sichtblenden abgeschirmt und in die Tiefe von Ostberlin abgedrängt, wurde der OST-WEST-Sichtkontakt verhindert.

Entsetzt von dieser menschlichen Brutalität entschloss sich der West-Berliner Polizist Hans-Joachim Lazai, dem Ulbricht-Spuk etwas entgegenzusetzten und begann zusammen mit Freunden, die Sperranlagen zu beschädigen. In mehreren Fällen warfen sie Brandsätze über die Vorderlandmauer gegen die Sichtblenden, die daraufhin Feuer fingen und abbranten. Während der Aktionen beobachtete Hans-Joachim Lazai das Verhalten der sogenannten Grenzpolizisten, um Informationen für weitere Aktionen gegen die Mauer sammeln zu können.

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Fußnoten: ...