III. Formierung der FHG

 

11. (1) Zur Gewährleistung der Führung der FHG sind Gruppen und Züge zu formieren.

 
Die Zusammenfassung in Gruppen oder Zügen kann auf der Basis von Ortschaften, Betrieben oder anderen Einrichtungen erfolgen.
 

(2) Die Stärken der Gruppen und Züge sollten betragen:

e) Gruppe: 7-10 FHG,
b) Zug: 23 - 30 FHG.
 

(3) Zur Führung der FHG-Einheiten sind aus den Reihen der FHG Gruppenführer, stellvertretende Gruppenführer. Zugführer und stellvertretende Zugführer einzusetzen, die politisch und militärisch zur Erfüllung dieser Aufgaben befähigt sind.

 

(4) Gruppen- und Zugführer sowie deren Stellvertreter tragen zur äußeren Kennzeichnung!

 

a) Gruppenführer:

 

am oberen und unteren Rand der Armbinde einen 7 mm breiten silbernen Litzenstreifen,

 

b) Stellvertreter des Gruppenführers:

 

am oberen Rand der Armbinde einen 7 mm breiten silbernen Litzenstreifen,

 

c) Zugführer:

 

am oberen und unteren Rand der Armbinde einen 13 mm breiten silbernen Litzenstreifen,

 

d) Stellvertreter des Zugführers:

 

am oberen Rand der Armbinde einen 13 mm breiten silbernen Litzenstreifen.

 

12. (1) Zur Gewährleistung der schnellen Alarmierung sowie Übermittlung von Meldungen und Informationen ist ein entsprechendes Alarmierungs-, Melde- und Benachrichtigungssystem für den Abschnitt der Grenzkompanie, des Grenzbataillons, im Grenzkommando MITTE des Grenzregimentes und in den Grenzabschnitten zur VRP und C8SR für die Grenzabschnittsposten und Grenzunterabschnitte festzulegen.

 

(2) Die Alarmierungs-, Melde- und Benachrichtigungsunterlagen sind zu lagern:

 

a) in den Grenzkommandos NORD und SÜD sowie in der 6. Grenzbrigade Küste in den Führungsstellen der Grenzbataillone und in den Grenzkompanien (UvO);

 

b) im Grenzkommando MITTE beim OpD des Grenzregimentes und in den Grenzkompanien (UvO);

 

c) in den Grenzabschnitten zur VRP und CSSR bei dem Leiter des Grenzunterabschnittes und dem Grenzabschnittsposten.

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