Demarkationslinie | Kontrollpunkte

Kontrollpunkte im Landesinnern der DDR zur Verhinderung von Fluchten in die Bundesrepublik Deutschland

Kontrollpunkt Hohes Rad an der Abzweigung nach Dassow und Harkensee. Quelle: STASIMUSEUM, Berlin. Karte Bezirk Schwerin, Herausgegeben vom Ministerium für Nationale Verteidigung, 1959

Kontrollpunkt Hohes Rad an der Abzweigung nach Dassow und Harkensee. Quelle: STASIMUSEUM, Berlin. Karte Bezirk Schwerin, Herausgegeben vom Ministerium für Nationale Verteidigung, 1959

An allen Zufahrtsstraßen und Wegen, die ins Grenzgebiet führten, befanden sich mit Grepos besetzte Kontrollpunkte. Nur wer im Besitz der korrekten und gülitigen Dokumente war, durfte in diese fünf Kilometer tiefe Zonen einreisen. Personen ohne diese besonderen Erlaubnis- bzw. Berechtigungsscheine wurden restriktiv abgewiesen.
Im Sperrgebiet durften sich nur folgende Personen aufhalten: Anwohner mit Anwohnerkarte, Arbeiter und Bauern, die ausserhalb des Sperrgebietes wohnten, mit Arbeitserlaubnis, Besucher mit zuvor beantragter und bewilligter Besuchserlaunbnis.

Allen anderen Personen war die Einreise in das Sperrgebiet untersagt. 

Diese Kontrollpunkte verdeutlichen, dass der so genannte „Antifaschistische Schutzwall″ ein nach innen gerichtetes Terrorinstrument war. Einen NATO-Angriff oder anderer so genannter revanchistischer Kräfte aus der Bundesrepublik Deutschland war mit dieser Einrichtung sicherlich nicht nicht abzuwehren. Aber die Migration der eigenen Bevölkerung konnte damit bestens überwacht, kanalisiert und kontrolliert werden!

 


Tipp: ...