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Berliner Mauer Archiv | MfS | Schwert und Schild der Partei - Armeegeneral Mielke

Minister Erich Mielke

Armeegeneral Erich Mielke inspiziert zusammen mit Erich Honecker (SED), Franz Gold (MfS) und anderen den „Antifaschistischen (Friedens-)Schutzwall″ im Bereich der Niederkirchnerstraße, Ostberlin-Mitte.

Erich Mielke, Erich Honecker, Franz Gold u.a. begehen den Todesstreifen parallel zur Zimmerstraße. Quelle: BStU, Signatur: ZAIG - Foto 0128 - 001

Erich Mielke, Erich Honecker, Franz Gold u.a. begehen den Todesstreifen parallel zur Zimmerstraße. Quelle: BStU, Signatur: ZAIG - Foto 0128 - 001

Armeegeneral Erich Mielkes Ministerium übernahm - unter anderen Aufgaben - die „Grenzsicherung” im Innern der DDR, mit dem Ziel, nicht-konforme und fluchtwillige DDR-Bewohner schon bei der Planung, spätestens aber vor dem Erreichen der Berliner Sektoren- und Zonengrenze sowie der innerdeutschen Demarkationslinie aufzuspüren und abzufangen.

Der Anteil, der durch Denunzierung beim Staatssicherheitsdienst zur Flucht getriebenen Bürger ist bis heute unbekannt.

Exemplarisch für einen solchen Fall möchte ich Willy Hieroynus Schreiber nennen, der durch Denunzierung und kollusivem Handeln mehrerer Personen (IM „Czerny″, IM „Astrid″ und IM „Wolf″) zur Flucht genötigt wurde, um sich der daraus resultierenden Verhaftung durch das MfS zu entziehen.

 

Als STASI-Folteropfer bittet Adam Lauks um seine Erwähnung. Die STASI hat sich mit vollster Brutalität an Herrn Lauks vergriffen. Das Groteske daran ist, dass die Bundesrepublik sich nicht der Konvention gegen Folter angeschlossen hat. Somit ist Folter in der Bundesrepublik erlaubt und kann demzufolge auch nicht rückwirkend strafrechtlich geahndet werden.

 


Tipp: ...