Todesautomat | Abschlussbericht SM-70

Abschlussbericht über die Ergebnisse der Truppenerprobung der Minensperre SM-70 (15.09.1971) - Probleme der Instandhaltung der Anlage SM-70

4. Probleme der Instandhaltung der Anlage SM-70

Zur Gewährleistung der ständigen Einsatzbereitschaft im Erprobungsabschnitt wurde im Grenzregiment – 24 aus Kräften der Pionierkompanie eine Instandsetzungsgruppe in Stärke von 1:1:5 gebildet, eine Analyse des Einsatzes zeigt, dass der Einsatzkoeffizient sehr hoch ist. Insgesamt mussten im Erprobungszeitraum 136 Störungen mit einem Zeitaufwand von 525 Stunden/Trupp behoben werden.
Konstruktiv bedingt ist die Lokalisierung von Fehlern im elektrotechnischen Teil der Anlage nur zonenweise möglich. Daraus resultiert in erster Linie der hohe Zeit- und Arbeitsaufwand. In ungünstigen Fällen mussten die Instandsetzungskräfte bis zu 3 tagen zur Behebung eines Fehlers eingesetzt werden. Die Wirksamkeit der Instandsetzungskräfte wird durch fehlende Austauscheinschübe für Zentralen und Ersatzteile herabgemindert.