Todesautomat | Drei Linien vertikal versetzt

„Freundwärtige″ Anordnung der Splitterminie SM-70 vertikal versetzt in drei Linien am Grenzzaun I (Anlage 1)

Drei Minenlinien am Grenzzaun I

Wären die Todesautomaten gegen Aggressoren aus dem Westen gerichtet gewesen, hätten die Mordautomaten „feindwärtig″ montiert werden müssen.

Besondere Aufmerksamkeit verdient der „immitierte Spanndraht″. Flüchtlinge, die sich diesem Sperrzaun in der Absicht, ihn zu übersteigen, näherten, wurden durch diese Vorrichtung im Auslösemachanismus hinterhältig mit dem Ziel getäuscht, den Flüchtling automatisiert schwerst zu verletzen bzw. ihn zu vernichten, wie dieser Sacherverhalt von den DDR-Militärstrategen bezeichnet wurde.

 


Quelle:Schwurgerichtsanklage, Generaloberst a. D. Klaus-Dieter Baumgarten, Generaloberst a. D. Karl Leonhardt, Generalmajor a. D. Heinz-Ottomar Thieme, Generalmajor a. D. Günter Gabriel, Generalleutnant a. D. Gerhard Lorenz, in: 2 Js 15/95, 20.10.1993