Willy Hieronymus Schreiber | Tatsachen

Offener Brief an Herr Dr. Thomas de Maiziére (2014-04-30)

Willy H. Schreiber - Höhenrainerweg 16 - 85570 Markt Schwaben

Bundesministerium des Inneren
10559 Berlin
Alt-Moabit 101 D

Bundesminister Dr. Thomas de Maiziere

persönlich

offener Brief:

Betrifft: Tatsachen                                                                  30. April 2014

Geehrter Herr Bundesinnenminister,
Herr Dr. Thomas de Maiziere,

es ist sehr begrüßenswert, wenn Sie vom Ausland gesteuerte, in Deutschland agierende und demokratiefeindliche Organisationen wie z.B. Unterstützervereine der Hisbollah verbieten lassen. Wie aber sieht es bei Deutschen Bürgern, besonders in Ihrer eigenen Familie aus?

Dieses Schreiben, an Sie als Bundesinnenminister gerichtet, bezieht sich ausschließlich auf eines Ihrer Familienmitglieder, Ihren Cousin, den Rechtsanwalt Lothar de Maiziere, ehemals letzter Ministerpräsident der untergegangenen DDR.

 

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Doch zuerst folgendes:

In einem, vom TV-Sender ARTE-Thema im Jahre 2009 aufgenommenen und gesendeten gemeinsamen Interview von Lothar und Thomas de Maiziere sind einige Ungereimtheiten in Ihren Aussagen zu Lothar de Maiziere festzustellen.

So Ihre Aussage, daß es Anfang der 80er Jahre private, familiäre Kontakte einschließlich politischer Gespräche gab. Aber daß auch offizielle politische Kontakte zwischen der CDU-Ost (wurden von Ihnen im Interview als Schmuddelkinder bezeichnet) und der CDU-West stattfanden.

Sie aber wollen erst 1989 (auf einer Toilette) erfahren haben, daß Ihr Cousin Lothar CDU-Mitglied ist. Ist das nicht ein lügnerischer Witz und lachhaft!?

Sie waren Chef des Bundeskanzleramtes unter Helmut Kohl und wurden nach der Wahl des Lothar de Maiziere zum Ministerpräsidenten der Noch-DDR sein Berater. So mußten Sie auch tausende Stasi-Akten lesen (Ihre Aussage).
Haben Sie auch die vorhandenen MfS/Stasi-Akten von Ihrem Cousin Lothar de Maiziere gelesen??

Nach den massiven Stasivorwürfen gegen ihn zog er sich (freiwillig?) aus der Politik zurück.
Auf die Frage des Interviewers an Lothar de Maiziere zu den Stasivorwürfen antwortet er:

„...man weiß selbst, was man von sich zu halten hat..."

Was für eine nichtssagende Antwort, eher schon billigstes Geplapper eines Hinterhof-Anwaltes.
Und er sagt weiter:

„...Ich bin damals nach den Vorwürfen zur Stasimitarbeit in der Pflicht geblieben..."

Frage dazu: Wem gegenüber? Der Stasi?

Die an Sie gerichtete Frage des Interviewer zu den Stasivorwürfen Ihres Cousin Lothar d.M. beantworten Sie mit den Worten:

„...Es hat bei mir nie einen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit von Lothar de Maiziere gegeben..."

Frage dazu: Wem gegenüber die Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit?

Ihrem Wissen nach eine bemerkenswerte Aussage. Denn Sie sagen in diesem Interview, daß die Zuträgerschaft (Mitarbeit) des Lothar de Maiziere für MfS/Stasi .....schon länger bekannt war...".


Festzustellen bleibt, daß auch heute noch die Stasi als „verdeckte Interessengemeinschaft aktiv ist". Und das mit Hilfe und Unterstützung staatlicher Stellen bis hin zur „sog. Regierung" und der „FDJ-Kanzlerin Merkel".


So ist bis heute Lothar de Maiziere, alias ehem. IM „Czerny", Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft e.V. (arbeitet eng mit der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur zusammen), Zweiter Vorsitzender der Werkstatt Deutschland e.V. und besonders verwerflich, ist er Chef des Lenkungsausschusses „Petersburger Dialog mit Rußland".


So durfte (oder mußte?) auch in diesem Jahr wieder, diesmal in Leipzig, der Un-Rechts?Anwalt Lothar de Maiziere, Deckname IM „Czerny", ein StasiZuträger und Denunziant (!) seine Rede vor Vertretern aus Russland und Deutschland halten. Auch schon 2010 vor dem Dtsch.Bundestag !

Er ist eine Unperson, der vehement in der Öffentlichkeit und bei offiziellen Anlässen lauthals die Meinung vertritt, die DDR war kein Unrechtsstaat.

Er teilt im TV mit (3-sat, 30. Jan.2001), „...seine Arbeit mit dem MfS diente seinen Klienten...".
Für ihn ist das schönste Wort dieser Welt „...Sozialismus...".

Dieser Mann ist ein DDR-Staats-Verbrecher, der mich, Willy H. Schreiber, mit Lügen
im Sommer 1981" (aus MfS/Stasi-Akten vom 05.01. und 11.01.1982) denunzierte !!!

Denunzierung ist strafbar!

Diese Denunzierungen und Falschaussagen waren der Anlaß zu meiner unfreiwilligen Flucht nach Westberlin und der weiteren 10-jährigen Verfolgung und Zersetzung im Westen, im westlichen Ausland.
So liegt mir sogar schriftlich und ungeschwärzt die „...Bestätigung zur Liquidierung..." (aus MfS/Stasi-Akte vom l I.März 1986) meiner Person vor !!!

Diese Un-Person Lothar de Maiziere - IM „Czerny" hat wissentlich seine anwaltliche Tätigkeit zum Nachteil anderer mißbraucht um vorsätzlich unliebsame Personen in den politischen Strafvollzug der DDR-Diktatur zu bringen.

Auch seine unwürdige Tätigkeit und sein Verhalten zu politischen Häftlingen ist nach- und beweisbar.

Und ein solcher DDR-Staats-Verbrecher darf (oder soll) auch heute politisch aktiv sein, wird von den sog. „Regierenden" hofiert und als „Ehrengast" behandelt, wurde sogar „Ehrenbürger" von Nordhausen und er erhält mit Zustimmung des Finanzministeriums sogar eine „Ehrenpension". Diese „Ehrenpension" ist allerdings gesetzwidrig , da er laut Gesetz gegen Menschlichkeit und Rechtsstaatlichkeit verstoßen hat !!!

Die Ihnen hier beigefügten Schreiben, als „Information I und II" gekennzeichnet, wurden schon in „Regierungsverantwortung" stehenden Personen und Journalisten unter Beifügung von Unterlagen (MfS/Stasi-Akten) zugesandt.


Ich möchte Sie bitten, die in den Schreiben „Information I und II" gestellten Fragen, aber auch die in diesem Anschreiben auftauchenden Fragen als Bundesinnenminister und als Cousin einer Unperson zu beantworten.


Beigefügt ist die unvollständige Auflistung von Beiträgen im Internet und YouTube über meine Person. Dabei auch Schreiben an Merkel, Gauck und weitere „Repräsentanten".

Beweisunterlagen können Ihnen zugesandt werden.

In der Erwartung einer Antwort von Ihnen als Innenminister der Bundesrepublik Deutschland zur weiteren, für die Bundesrepublik nicht ungefährlichen politischen Tätigkeit von ehemaligen Stasi-Mitarbeitern und kriminell veranlagten Stasi-Zuträgern, hier als Beweis Ihr Cousin Lothar de Maiziere, stehe ich Ihnen auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Denn auch dieses Thema gehört zur Innenpolitik und betrifft gleichermaßen Opfer und Täter dieser DDR-Diktatur!.

Freundlichst

Willy H. Schreiber

u A w g


Tipp: Schreiber, Willy Hieronymus
Im Visier : Chronik einer Flucht / Willy Hieronymus Schreiber. [Mit einem Vorw. von Norbert Blüm]. - 2. Aufl. - Jena : TvR, 2009. - 335 S. : Ill. ; 22 cm, 465 gr.
ISBN 978-3-940431-14-1