Durch Farbbeutelwürfe (li.) zensiertes Mural von Dmitrij Vrubel. (Re.) Flach bzw. äußerst langweilig restaurierte Fassung.
Foto: © Ralf Gründer, Berlin (28.09.1996)
Dmirtij Vrubel und Marc Engel. Foto: © Ralf Gründer, Berlin (1997)
Die „Kunstterroristen“ verschonten die Murals von Vrubel und Engels, zerstörten dafür aber Alexej Taranins „everywhere“. Viele Menschen waren damals fassungslos über diese Ignoranz; letztlich kamen aber Tausende an die Mauer und viele hatten einen Stift dabei, um irgendetwas auf dieser Wand zu hinterlassen, und sei es nur „Ich war hier“. Trotz Denkmalschutz war der Druck der Besucher viel zu stark, irgendetwas in eine Lücke zu kritzeln; zudem verfiel das Bauwerk Mauer von Tag zu Tag mehr, durch Abgase, Wind und Regen abgenagt, sodass nicht der Eindruck erweckt wurde, der Zustand dieser berühmten Gallery würde irgend jemand interessieren.
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