Spurensuche auf dem stillgelegten Gleis der Friedhofsbahn im Bereich der Königswegbrücke nach Resten der Berliner Mauer.
Realisierung: Georg Pahl, Ralf Gründer & Sigurd Hilkenbach.
Kamera, Ton und Edit: © Ralf Gründer, Tonbearbeitung: Chandra Fleig
Drohne: © Michael Wegner, Berlin
Produktion: DDT – Das freie Dokumentarfilm-Team (Fleig, Gründer, Hilkenbach, Pahl, Wegner)

Der RIAS-Musikredakteur Sigurd Hilkenbach besuchte am 23. April 1962 die Friedhofsbahn im Bereich der Königswegbrücke im Düppeler Forst, um den Zustand der Absperrung mit seiner„Vollautomatischen“ zu dokumentieren. Am 5. August 2020, 48 Jahre später, kommt Sigurd Hilkenbach zusammen mit Georg Pahl an diesen entlegenen Ort zurück, um seine Fotos mit der heutigen Situation zu vergleichen.

Friedhofsbahn mit Brücke Königsweg (Zonengrenze), dahinter Brücke der ehem. Zonenautobahn (Dreilinden - Helmstedt), die dritte Brücke gehört zur Stammbahn Berlin Potsdam. An dieser Stelle wurde die S-Bahnbahntrasse mit Sand verfüllt.Unterbrochene "Friedhofsbahn" unter der Brücke des Königsweges im Stadtforst DüppelSH 1962 00 00 007 72dpi 1200px

Am 23. April 1962 besuchte Sigurd Hilkenbach mit seiner Vollautomatischen im Gepäck die Friedhofsbahnbrücke, um das Gleis und die Zonengrenzsperre zu fotografieren

Das Gleis der stillgelegten Friedhofsbahn und die Absperrung bzw. Unterbrechung der Bahnlinie durch den sogenannten "Antifaschistischen Schutzwall".

Die Berliner Mauer bzw. die Sperranlagen des „Antifaschistischen Schutzwalls“ versperrte auf der südichen Seite der Königswegbrücke das Gleis zwischen Düppel, Berlin (West) und Stahnsdorf, Brandenburg.

 


Tipp: Peter Bley: Friedhofsbahn, Wannssee - Stahnsdorf, 128 Seiten, VBN Verlag B. Neddermeyer, Berlin, ISBN: 978-3-941712-86-7

 

 

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