Part 1.: Die Protagonisten sprechen über die Anfangsgeschichte des Tunnels und über die Erinnerungen von Detlef Aagaard, der, um sich nicht ausversehens zu verplappern, vom Tunnelbau ferngehaltren wurde.

Part 2.: Detlef Aagaard spricht mit Torsten Dressler und Burkhart Veigel über die unendlichen Sandmengen, die verstaut werden mussten.

Part 3.: Detlef Aagaard berichtet kurz vom Mauerfall und von der Rückerlangung des verlorenenen Hauses Ottostr. 7.

 

Kamera, Ton und Schnitt: © Ralf Gründer (23.04.2026)
Produktion: DDT - Das freie Dokumentarfilm-Team

Detlef Aagaard zeigt den ungefähren Verlauf des Tunnels, dessen rel. genaue Position durch die archäologische Ausgrabung von Dr. Torsten Dressler bekannt ist. Im Zuge dieser Untersuchung wurde das Land zum „Bodendenkmal“ erhoben. 

Kamera, Ton und Schnitt: © Ralf Gründer (23.04.2026)
Produktion: DDT - Das freie Dokumentarfilm-Team

 

Tunnel-Fakten

Beginn der Arbeiten am Tunnel: 05.10.1962
Tunneleinstieg:Ottostr. 7, Glienicke-Nordbahn

Involviert waren:

Niels-Martin Aagaard, Lucy (Ehefrau), Detlef (Sohnn) und Gertrud (Großmutter, 70 Jahre alt)
Hans Willner, 

Dimension: ca. 46 Meter lang, 0,90 Meter hoch und 0,60 Meter breit. Der Tunnel verlief in einer mittleren Tiefe von 3 Meter. Insgesamt mussten ca. 23 Kubikmeter Sand vor den Augen der Grenzsoldaten und der Volkspolizei im Haus (Ottostr. 7) versteckt werden. 

Durchbruch: In der Nacht vom 08.03. (Samstag) auf 09.03.1963 (Sonntag)
Ausstieg: Am Hang kurz vor der Veltheimstr., Hermsdorf, West-Berlin

13 Personen gelang innerhalb von 10 Minuten die Flucht.

 


Tipp 1.: Wege durch die Mauer, Fluchthilfe und Stasi zwischen Ost und West

Burkhart Veigel, Berlin : Ed. Berliner Unterwelten im Ch. Links Verlag, 2019, 619 Seiten : Ill., graph. Darst., Kt. ; 23 cm, 5., erw. Aufl. mit  Literaturverz. S. 603 - 610, Deutsch, ISBN 978-3-96289-073-5

Tipp 2.: Trümmerbahn, Quarkkeulchen und Tunnelflucht : [ein Bericht über Kindheit im ausgebombten Dresden bis Tunnelflucht Berlin] / Hans-Georg Müller

Link: Aagaard-Tunnel (LINK)


STASI-Akte MfS-HA-I - Nr. 4189


  


Quelle: Privatbesitz Detlef Aagaard, Berlin 

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